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DFFF-Kürzung: „Schaden um ein Vielfaches größer als der Einsparnutzen“

„Warum sind US-Stars ständig in Berlin?“, fragt Hanns-Georg Rodek in der Welt und antwortet: „Das liegt am deutschen Filmför­der­fonds“, den Wolfgang Schäuble am liebsten abschaffen würde. Der DFFF sei das „effek­tivste Instrument, das von der Kultur­för­derung in Deutschland jemals erfunden wurde“. Die DFFF-Gelder brächten Produk­tionen nach Deutschland, „die ohne Zuschuss zwar auch entstanden wären, aber nicht hier, sondern in Belgien oder Tsche­chien oder Ungarn oder Luxemburg, die den deutschen Fonds inzwi­schen alle imitiert haben.“

Eine Million Filmför­derung bringt 1,8 Millionen an Steuer­ein­nahmen in die Bundes­kasse, so Rodek weiter. Die DFFF-Steuer­gelder fllössen also zurück, „und zwar sogar, bevor die Förderung ausbe­zahlt wird“. Es sei eine Situation, in der beide Seiten gewinnen. Man könne bei den Kürzungs­plänen den Eindruck von Eigen­sa­botage bekommen: „Wolfgang Schäuble reduziert mit voller Absicht seine Steuer­ein­nahmen.“ Zuletzt sei davon die Rede gewesen, dass im nächsten Jahr doch wieder 50 Millionen zur Verfügung stehen könnten, „aber der Schaden wäre vermutlich um ein Vielfaches größer als der Einspar­nutzen“: Saving Mr. Hanks (frei zugänglich)