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DFFF-Ausgleich aus dem Wirtschaftsministerium?

Sigmar Gabriel habe das Wirtschafts­mi­nis­terium in den Koali­ti­ons­ver­hand­lungen zu einem Super-Minis­terium ausgebaut, schreibt Kai-Hinrich Renner im Handels­blatt online. Nun mische Gabriel auch auf dem Feld von Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters mit. So wolle das Wirtschafts­mi­nis­terium aus der Mittel­stands­för­derung zehn Millionen Euro für die Filmin­dustrie freischaufeln: Gabriel puscht die Filmin­dustrie (frei zugänglich)

Unklar sei, welche Rolle die zuständige Bundes­kul­tur­staats­mi­nis­terin bei der Kürzung des DFFF spiele, schreibt Renner weiter. Grütters habe sich zwar stets dagegen ausge­sprochen, den Etat des Fonds zu senken, „ohne ihre Zustimmung hätte die Absenkung des DFFF aber nicht in den Haushaltsplan des Bundes­ka­bi­netts gelangen können“. Laut Handels­blatt-Print-Ausgabe heiße es in „Branchen­kreisen“, Grütters sei von Gabriels Plänen überrascht worden sein. Dem wider­spreche ein Sprecher des Kultus­mi­nis­te­riums. Sein Haus sei vorab infor­miert worden: Gabriel hilft deutscher Filmin­dustrie (Handels­blatt vom 12.12.2014, S. 10 – Wirtschaft & Politik, nicht online zugänglich)