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WDR-Rundfunkrat gegen 7-Tage-Regel

Der WDR-Rundfunkrat habe sich für eine Abschaffung der starren Fristen ausge­sprochen, meldet DWDL.de. Die Rundfunkrats-Vorsit­zende Ruth Hieronymi habe am Freitag eine „zeitgemäße Entschei­dungen für die Verweil­dauer von Angeboten der öffentlich-recht­lichen Rundfunk­an­stalten im Internet“ gefordert. Dies sei „vor dem Hinter­grund der techni­schen Entwicklung und den verän­derten Sehge­wohn­heiten der Nutze­rinnen und Nutzer von Online-Medien dringend geboten“. Statt­dessen sollen nach Auffassung des WDR-Rundfunk­rates „sachbe­zogene Kriterien“ die Dauer von Angeboten im Netz bestimmen. Als Beispiele würden der journa­lis­tisch-redak­tio­nelle Anlass, die Verfüg­barkeit nötiger Rechte und die Wirtschaft­lichkeit genannt. Diese Vorgaben hätten WDR und ARD bei den Verhand­lungen über den Rechte­erwerb zu berück­sich­tigen. Horst Schröder, der Vorsit­zende des Ausschusses für Rundfunk­ent­wicklung im WDR-Rundfunkrat, betone: „Die Angebote im Netz müssen in einem angemes­senen Verhältnis zu den Urheber- und Produ­zen­ten­ver­gü­tungen stehen.“ WDR-Rundfunkrat moppert gegen 7-Tage-Regel (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung auf den Seiten des Westdeut­schen Rundfunks: WDR-Rundfunkrat gegen starre Fristen für Angebote im Internet (frei zugänglich)