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Mediatheken: „Produzenten und Zuschauer zahlen die Zeche“

Zu den Plänen, die Verweil­dauer von kostenlos verfüg­baren Inhalten in den Media­theken zu verlängern, sagt der Produzent Marc Conrad In der Tages­spiegel-Kolumne „Zu meinem Ärger“ (Sonntags­ausgabe), das Ärger­liche daran sei nicht der Wunsch, dies zu ändern, „sondern dass die Sender dafür keine angemessene Vergütung zahlen wollen.“ Für Produ­zenten gehe es bei dieser Frage in erster Linie darum, wie wir das Geld verdienen, mit dem die Entwicklung neuer Filme finan­zieren wird: „Nicht jedes Drehbuch wird verfilmt, muss aber bezahlt werden und das tun nicht die Sender, sondern wir Produ­zenten. Gleich­zeitig aber sollen wir immer mehr Rechte ohne entspre­chende Honorierung abgeben.“

Auf die Frage, ob es auch etwas gegeben habe, worüber er sich in der vergan­genen Woche freuen konnte, nennt Conrad den Auftritt von Björn Böhning, der Chef der Berliner Senats­kanzlei, beim Deutschen Produ­zen­tentag, der gesagt habe: „Wenn wir unsere Zukunft als Indus­trie­standort sichern wollen, brauchen wir auch eine Indus­trie­po­litik für die Filmwirt­schaft.“ –  „Produ­zenten und Zuschauer zahlen die Zeche“ (frei zugänglich)