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BMWi-Filmförderung: Vorwurf von B90/Grüne relativiert

Das Bundes­wirt­schafts­mi­nis­terium habe Stellung zu einer Anfrage zu den Vorwürfen der Bundes­tags­fraktion Bündnis 90 / Die Grünen genommen, berichtet Blickpunkt:Film. Tabea Rößner, Frakti­ons­spre­cherin für Medien, digitale Infra­struktur und Kreativ­wirt­schaft hatte Bundes­wirt­schafts­mi­nister Sigmar Gabriel (SPD) vorge­worfen, sein Versprechen in Sachen Filmför­derung zu brechen. Anders als von ihm angekündigt werde es 2015 keine Förderung für die Filmwirt­schaft aus seinem Minis­terium geben.

Das BMWi teile mit, der Vorschlag, „über den Nachtrags­haushalt bereits 2015 zusätz­liche Mittel für die Filmwirt­schaft durch hausin­terne Umschich­tungen zur Verfügung zu stellen, hat im Parlament keine Mehrheit gefunden. Das BMWi arbeitet jedoch weiter mit Hochdruck an der Ausar­beitung der Förder­richt­linie.“ Das Förder­instrument solle nun Ende 2015 startklar sein: „Für 2016 wurden die angekün­digten zehn Mio. Euro für die Filmför­derung in den Regie­rungs­entwurf für den Haushalt 2016 einge­bracht. Das BMWi geht damit davon aus, dass die Förderung der Filmwirt­schaft Teil des Kabinett­be­schlusses am 1.7. zum Haushalt 2016 sein wird. Vorbe­haltlich der parla­men­ta­ri­schen Zustimmung werden daher ab 1.1.2016 zehn Mio. Euro für die Filmför­derung zur Verfügung stehen." Auch die Ankün­digung einer Förderung aus Gabriels Minis­terium für das Jahr 2015 habe dem Vorbehalt der parla­men­ta­ri­schen Zustimmung gestanden, was den Vorwurf eines Wortbruches durch Bündnis 90/Die Grünen relati­viere: UPDATE: Grüne werfen Sigmar Gabriel Wortbruch in Sachen Filmför­derung vor