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VDFP will Kinomarkt von Filmen befreien

In der Debatte um die Neufassung des Filmför­de­rungs­ge­setzes erteile der Verband Deutscher Filmpro­du­zenten einem Kernvor­schlag der FFG-Exper­ten­runde eine Absage, meldet Blickpunkt:Film. In einer VDFP-Stellung­nahme heiße es: „Die von der Exper­ten­runde vorge­schlagene Fokus­sierung von der Projekt­film­för­derung auf die Referenz­film­för­derung lehnen wir katego­risch ab." Der VDFP fordere für die künftige Gewichtung der beiden Förder­arten in der Produk­ti­ons­för­derung ein Verhältnis von 60:40 zugunsten der Projekt­film­för­derung. Der Vorschlag der Exper­ten­runde sehe hingegen ein Verhältnis von 85:15 zugunsten der Referenz­film­för­derung vor.

Als Lösung des Problems, dass zu viele Filme in den Kinomarkt gelangen, schlage der VDFP vor, den Kinomarkt von Filmen zu „befreien“, die wider Erwarten die Heraus­brin­gungs­kri­terien für einen Kinostart nicht erfüllen. Der VDFP plädiere dafür, im FFG nicht mehr länger von der strikten Förderung eines „Kinofilms“ zu sprechen , sondern über eine Formu­lierung wie z.B. „Film der für die Verwertung im Kino vorge­sehen und geeignet erscheint“ und einem Gremium die Möglichkeit zu eröffnen, im Nachhinein darüber zu entscheiden, „dass ein als ungeeignet bewer­teter Film auf anderen Verwer­tungs­ebenen ausge­wertet wird und somit nicht die Leinwände verstopft“: VDFP lehnt Fokus­sierung auf Referenz­för­derung „katego­risch ab“