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Schäferkordt: „Zeit, Medienregulierung neu zu denken“

RTL-Chefin Anke Schäfer­kordt habe sich in einem Gastbeitrag im Handels­blatt für einen besseren Urheber­rechts­schutz für geistiges Eigentum stark gemacht, schreibt Alexander Krei bei DWDL.de. Es seien vor allem die „klassi­schen“ Medien­un­ter­nehmen, die journa­lis­tische und kreative Wertschöpfung finan­zierten und damit erst möglich machten, „auch in der digitalen Medienwelt“. Kritik habe Schäfer­kordt auch am Kartellamt geäußer, dem sie Überre­gu­lierung vorwarf: „Im Markt für Online-Video­werbung konkur­rieren die europäi­schen TV-Unter­nehmen mit weltweit agierenden Giganten. Einer­seits ermahnt uns die Politik beständig, wir mögen unsere Geschäfts­mo­delle weiter­ent­wi­ckeln, um mit den US-Inter­net­riesen Schritt zu halten. Anderer­seits wurde in Deutschland eine gemeinsame, sender­über­grei­fende Technik­plattform für Fernsehen auf Abruf schon vor dem Start untersagt“. Weiter habe sie „Schwächen bei der Durch­setzung von Urheber­rechten und ein geradezu absurdes Geflecht wenig zeitge­mäßer Werbe­vor­schriften“ kritisch angemerkt: „Diese Faktoren behindern die deutsche und europäische Kreativ­in­dustrie und machen damit andere stark.“ Jetzt sei es Zeit, „auch die Medien­re­gu­lierung neu zu denken": RTL-Chefin Schäfer­kordt kriti­siert „Überre­gu­lierung“ (frei zugänglich)