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DFFF-Krise: Selbst Ur-Berliner Themen werden in Prag gedreht

Das einst hochef­fektive Instrument des DFFF sei stumpf geworden, was Großpro­duk­tionen angeht, schrieb anlässlich der Deutschland-Premieren der DFFF-geför­derten Filme „Die Tribute vom Panem“ und „Bridge of Spys“ Hanns-Georg Rodek am Dienstag in der Welt. Das bringe Studios, die auf dieses Geschäfts­modell setzen – „Babelsberg, aber auch München und Köln“ – in Existenznöte. Selbst Ur-Berliner Themen, wie Sönke Wortmanns Serie um die Charité-Klinik, würden in Prag gedreht. Die von Finanz­mi­nister Schäuble verfügte Kürzung des Fonds von jährlich 70 auf 30 Millionen, die von der neuen Kultur­staats­mi­nis­terin Grütters mit Mühe wieder auf 50 erhöht worden sei, schränke den Spielraum weiter ein. Und die von Grütters angestrebte generelle Reform der Förderung helfe nicht, habe sie doch andere Schwer­punkte: Kommt und dreht, ihr kriegt euer Geld zurück (frei zugänglich)