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Kulturstaatsministerin Grütters fordert Ende der BMWi-Filmförderung

Die Beauf­tragte der Bundes­re­gierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, verbitte sich eine Einmi­schung von Bundes­wirt­schafts­mi­nister Sigmar Gabriel in die deutsche Filmför­derung, meldete die Wirtschafts­woche am 7. Januar. „Der Ansatz einer konse­quenten wirtschaft­lichen und kultu­rellen Filmför­derung aus einer Hand durch die BKM hat sich bewährt und ist zur Gewähr­leistung aufein­ander abgestimmter Förder­ziele und Verfahren auch weiterhin geboten“, habe ein Sprecher der Staats­mi­nis­terin auf Anfrage der Wirtschafts­Woche erklärt. Gabriel habe im Dezember einen Filmför­de­rungs­fonds mit einem Volumen von zehn Millionen Euro für das Jahr 2016 aufgelegt: „Film ist nicht nur ein bedeu­tendes Kulturgut, sondern auch ein nicht zu unter­schät­zendes Wirtschaftsgut“, habe eine Sprecherin des BMWi der Wirtschafts­Woche gesagt. Der Fonds sei als „dauer­haftes Förder­instrument konzi­piert“ und solle auch über 2016 hinaus­laufen, sofern der Bundestag zustimme. Staats­mi­nis­terin Grütters fordere hingegen ein Ende des Gabriel-Programms: Staats­mi­nis­terin Grütters: Wirtschafts­mi­nister Gabriel soll sich aus Filmför­derung raushalten (frei zugänglich)