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AG Dok gegen ARD-Talkshowpläne

Sollte „Hart aber fair“ im Ersten künftig montags laufen, dann auf einem Sende­platz, der bisher für Dokumen­ta­tionen reser­viert gewesen sei, berichtet Spiegel online. Jetzt wehrten sich die Doku-Filmer: Streit über ARD-Programm – Dokumen­tar­filmer wettern gegen Plasberg & Co. (frei zugänglich)

„Der Talkshow-Overkill kommt, für Plasberg wird Platz gemacht“, schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. Der Sende­platz für Dokumen­ta­tionen sei „futsch“, einen Ersatz im Haupt­abend­pro­gramm gebe es nicht. „Wir finden, es reicht jetzt!“, sage deshalb die Arbeits­ge­mein­schaft Dokumen­tarfilm. Die Inten­danten, meine die AG DOK, holten „zum entschei­denden Schlag gegen den misslie­bigen Kultur­auftrag“ aus. „Es nervt und ermüdet und ödet an, vom ‚Kultur­auftrag‘, dem ‚Grund­ver­sor­gungs­auftrag‘ gar, aus der öffentlich-recht­lichen Ecke immer nur dann zu hören, wenn es um die nächste Gebüh­ren­er­höhung geht“: Es reicht jetzt!  (FAZ, 26.11.2010, Nr. 276 / Seite 39 – Medien)

Zur Presse­mit­teilung und zum „Offenen Brief an alle Rundfunk­rats­vor­sit­zenden der Arbeits­ge­mein­schaft der Rundfunk­an­stalten Deutsch­lands / ARD“ auf den Seiten der AG Dok: Protest gegen Programm­po­litik der ARD (frei zugänglich)