Skip to main content
News

AG DOK gegen Nichtvergütung bei Mediatheken-Nutzung

Die Arbeits­ge­mein­schaft Dokumen­tarfilm (AG DOK) habe die Broschüre „7 Tage oder ewig“ vorgelegt, in der „Zahlen, Fakten und Hinter­gründe zur Debatte um die Verweil­dauer von Filmen in öffentlich-recht­lichen Media­theken“ aufbe­reitet wurden, berichtet Blickpunkt:Film. Im Dokumen­ta­ti­ons­be­reich werde eine sogenannte Auftrags­pro­duktion durch­schnittlich von den öffentlich-recht­lichen Anbietern mit 60 Prozent der eigent­lichen Kosten finan­ziert, es sei also eigentlich gar keine Auftrags­pro­duk­tionen mehr. Deshalb seien die Produ­zenten auf zusätz­liche Erlös­ströme angewiesen, die aber durch die kostenlose Verfüg­barkeit in den Media­theken ausge­trocknet würden: AG DOK weiter gegen Nicht­ver­gütung der Sieben-Tage-Nutzung bei Media­theken

Die Dokumen­tar­filmer, „die in der Nahrungs­kette des Fernsehens ganz unten stehen“, forderten, dass in Verträgen die Herstel­lungs­kosten eines Films und die Nutzungs­rechte berück­sichtigt werden, schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. Den Urhebern stehe laut AG DOK grund­sätzlich und vom ersten Tag an eine Vergütung für das Vorhalten ihrer Filme in den Media­theken zu, weil es sich dabei um einen Zusatz­nutzen für die Sender handele: Alles online, alles gratis? (FAZ vom 4.2.2015, S. 13 – Medien)

Weitere Infor­ma­tionen auf den Seiten der Arbeits­ge­mein­schaft Dokumen­tarfilm (frei zugänglich)