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Amphibiendebatte reloaded: Kein Thema für Roll und Breloer

Anlässlich des bevor­ste­henden Kinostarts von „Die Budden­brooks“ scheint die 2007 von Volker Schlön­dorff ausge­löste „Amphi­bi­en­de­batte“ wieder aufzu­fla­ckern. Schlön­dorff habe seinerzeit vor einer Gefährdung der ästhe­ti­schen Autonomie des Kinos gewarnt, schreibt Klaus Raab in der tages­zeitung und zitiert „Buddenbrooks“-Kameramann Gernot Roll: „Aus meiner Arbeit heraus kann ich sagen: Es gibt keinen Unter­schied." Auch „Buddenbrooks“-Regisseur Heinrich Breloer habe sich gegen eine „medien­theo­re­tische Debatte" ausge­sprochen, in der Kino und Fernsehen gegen­ein­ander ausge­spielt würden. Die Grenzen seien fließend, habe er dem Evange­li­schen Presse­dienst gesagt, er liebe beides.

„Ganz so einfach“ findet das Raab aller­dings nicht, schließlich gehe es „auch um Geld und Einfluss“, wo bekanntlich die Liebe aufhöre: „Kann Fernsehen Kino sein?“ (frei zugänglich)

Zum Interview mit Heinrich Breloer bei epd Medien: „Ohne Fernsehen gäbe es kein Kino“ (frei zugänglich)

Zum Text von Volker Schlön­dorff aus der Süddeut­schen Zeitung vom 23. Juli 2007: „Vorhang auf, Vorhang runter“ (frei zugänglich)