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„ARD-Check“: Pressestimmen

Zwei Inten­danten der ARD hätten sich den kriti­schen Fragen des Publikums und eines profes­sio­nellen TV- und Medien­kri­tikers gestellt – das sei die Idee hinter dem „ARD Check“ gewesen, der am gestrigen Montag­abend erstmals live gesendet wurde, schreibt Stefan Winter­bauer bei Meedia.de. Über oberfläch­liche Showkritik sei das Format aber nicht hinaus­ge­kommen: Die ARD checkt sich selbst und findet sich eigentlich ganz dufte (frei zugänglich)

Der „ARD Check“ habe bewiesen, dass sich die ARD nicht selbst hinter­fragen kann, schreibt Christian Meier in der Welt: „Über 90 Minuten nach dem Motto: Perfekt sind wir nicht, aber eigentlich finden wir uns ganz in Ordnung“ – „Das Geld ist bei uns knapp“ (frei zugänglich)

Trotz aller vorbe­rei­teten State­ments der beiden ARD-Chefs habe die Sendung durchaus ihre „lehrreichen Momente“ gehabt, schreibt Kurt Sagatz im Tages­spiegel. Der Medien­kri­tiker Hans Hoff habe mit Lutz Marmor ein Streit­ge­spräch führen dürfen – aber „auf verlo­renem Posten“. Am ARD-Vorsit­zenden perlte jede Kritik ab. Die große System­frage, also wohin sich der Sender­verbund hin entwi­ckeln sollte, stelle sich für ihn nicht. „Das System wird von den Zuschauern angenommen“. Auch mit seiner eigenen Arbeit sei er zufrieden, schließlich habe er in den zurück­lie­genden drei Jahren den Weg für das Jugend­pro­gramm frei gemacht, den Vorabend attrak­tiver gestaltet und den Finanz­aus­gleich zwischen den Sender geregelt. „Wir haben den Schuss gehört“ (frei zugänglich)

Wer denkt, der „ARDcheck“ sei dazu angetan, den Inten­danten einmal wirklich auf den Zahn zu fühlen, sei mit der Choreo­graphie einer solchen Veran­staltung nicht vertraut, schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. Diese folge dem Rezept der aus dem DDR-Fernsehen bekannten Unter­hal­tungs­sendung „Ein Kessel Buntes“: Es gebe von allem etwas, für jeden Geschmack sei etwas dabei, doch bleibe alles im selben Rhythmus: Ein Herz und zwei Inten­danten (frei zugänglich)

„Die Einnahmen der ARD steigen dank der zwangs­weisen Haushalts­gebühr – aber was macht der Sender eigentlich mit dem ganzen Geld?“ Das hätten die Verant­wort­lichen erklären wollen und sich dafür Fans und Feinden gestellt, schreibt Arno Frank bei Spiegel online und findet: „Eine bizarre Veran­staltung“ – „ARDcheck“ zur Haushalts­gebühr: Die große Recht­fer­ti­gungsshow (frei zugänglich)

ARD-Chef Lutz Marmor und WDR-Intendant Tom Buhrow hätten geschickt die Wünsche der Zuschauer genutzt, um mehr Geld zu fordern, schreibt Alexander Krei bei DWDL.de: Das Fernsehen ist kein Wunsch­konzert (frei zugänglich)

Bei kress online repor­tiert Sebastian Grundke die Produktion der Sendung: Die Welt zu Gast bei der ARD (frei zugänglich)

Für die Diskussion über das ARD-Programm hätten sich am Montag nur wenige begeistern können, meldet DWDL.de und analy­siert die Zuschau­er­zahlen: Zuschauer schalten beim „ARD-Check“ im Ersten ab (frei zugänglich)

Zum Nachschauen: Der ARDcheck – Die Sendung (frei zugänglich)