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ARD-Hauptversammlung: Boudgoust bleibt bis Ende 2010 ARD-Vorsitzender

Die ARD-Inten­danten hätten auf ihrer Haupt­ver­sammlung in Hamburg bestimmt, dass SWR-Intendant Peter Boudgoust bis Ende 2010 ARD-Vorsit­zender bleibe, berichtet die Frank­furter Allge­meine. Geordnet habe die ARD ihren internen Finanz­aus­gleich. Der NDR wolle Radio Bremen mit Sach- und Dienst­leis­tungen im Wert von einer Million Euro beistehen, der SWR unter­stütze den Saarlän­di­schen Rundfunk auf die gleiche Weise mit 1,4 Millionen Euro, zudem erhalte der SR von der ARD weitere 600 000 Euro pro Jahr, der RBB sogar 1,6 Millionen Euro. NDR-Intendant Lutz Marmor habe „struk­tu­relle Verbes­se­rungen“ an, um einen neuen „Fall Heinze“ zu vermeiden: Beckmann bleibt, Boudgoust auch (FAZ, 17.09.2009, Nr. 216 / Seite 37 – Medien)

Eigentlich sollten mit der Ratifi­zierung des 12. Rundfunk­staats­ver­trags alle Kontro­versen um die „elektro­nische Zeitung“ beendet sein, schreibt Georg Altrogge bei Meedia.de. Tatsächlich scheine der Konflikt eher zu eskalieren. Bei der Presse­kon­ferenz zur Inten­dan­ten­tagung in Hamburg habe ARD-Chef Peter Boudgoust die Landes­me­di­en­an­stalten scharf kriti­siert und sich „außer­or­dentlich verärgert“ gezeigt. Stein des Anstoßes sei ein Gutachten der Kontroll­be­hörden, das vor allem im Inter­net­be­reich eine „massive Wettbe­werbs­ver­zerrung“ diagnos­ti­ziert: ARD-Chef kriti­siert Landes­me­di­en­an­stalten (frei zugänglich)

„Womöglich um sich selbst dem Vorwurf der Verschwendung von Gebüh­ren­geldern vorsorglich zu entziehen“, hätten die ARD-Inten­danten eine Zusam­men­legung der Redak­tionen von „Tages­schau“ und der entspre­chenden Online-Redaktion tagesschau.de beschlossen, meldet Spiegel online: ARD-Chef erbost über Landes­me­di­en­an­stalten (frei zugänglich)

„Die Affäre Heinze ist ein einzig­ar­tiger Fall“: Bei der ARD-Haupt­ver­sammlung habe NDR-Intendant Lutz Marmor im Fall Heinze dem Programm­di­rektor Volker Herres wider­sprochen, schreibt Kai-Hinrich Renner im Hamburger Abend­blattARD uneins über die Affäre Doris Heinze (frei zugänglich)