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Berlinale: Presseauswahl

Der Goldene Bär sei überra­schend an das perua­nische Drama „La Teta Asustada“ von Claudia Llosa gegangen, meldete Blickpunkt:Film, großer Gewinner sei „Gigante“ von Adrián Biniez gewesen. Die Kopro­duktion zwischen Argen­tinien, Uruguay und Deutschland sei gleich dreifach gewürdigt worden, u.a. mit dem Großen Preis der Jury, den er sich mit dem insgesamt zweifach ausge­zeich­neten „Alle Anderen“ von Maren Ade geteilt habe: Bären für Latein­ame­ri­kaner und „Alle Anderen“

Auf den Seiten der Berlinale: Die Preise der Inter­na­tio­nalen Jury 2009 (frei zugänglich)

Die 59. Inter­na­tio­nalen Filmfest­spiele Berlin hätten mit der Preis­ver­leihung am Samstag, 14. Februar, ihren glanz­vollen Abschluss erreicht, teilt die Berlinale mit: Berlinale-Bilanz 2009: Gute Stimmung und ein kinobe­geis­tertes Publikum (frei zugänglich)

„Die wahre Krise ist anderswo“, meint Tobias Kniebe in der Süddeut­schen Zeitung. Die Berlinale ende mit einem Goldenen Bären für Peru und die Wirtschafts­krise erscheine beinahe lächerlich: Selbst­mitleid des Wohlstands­bür­gertums (frei zugänglich)

Bei kaum einem Filmfes­tival der Welt könne man so überrascht werden wie bei der Berlinale, schreibt Anke Westphal in der Berliner Zeitung. Hier habe schon mal eine auf Xhosa gesungene südafri­ka­nische Version der Oper „Carmen“ den Goldenen Bären gewonnen und nun „La teta asustada“: Es lebe der Unter­schied! Und die Vielfalt! (frei zugänglich)

Indem die Berlinale-Jury der Perua­nerin Claudia Llosa („La teta asustada“) und Maren Ade („Alle Anderen“), beide Jahrgang 1976, ihre wichtigsten Preise zusprach, habe sie nicht nur deren ebenso sinnliche wie schmerz­hafte Sondie­rungs­ar­beiten an der mensch­lichen Seele gewürdigt, sondern gerade die unauf­dring­liche gesell­schaft­liche Relevanz dieser Zweit­lings­filme, schreibt Jan Schulz-Ojala im Tages­spiegel: Vor der Haustür (frei zugänglich)

„Sind die Zeiten schlecht, geht es dem Kino gut“, schreibt Andreas Borcholte bei Spiegel online. Die Filme der 59. Berlinale hätten junges, engagiertes, phanta­sie­volles, unbequemes Weltkino geboten, der Goldene Bär sei zu Recht nach Peru gegangen. Jetzt müssten nur noch die Zuschauer folgen: Eine Feier für das Kino (frei zugänglich)

Die Jury habe das Beste aus einem schwachen 59. Jahrgang der Inter­na­tio­nalen Filmfest­spiele Berlins heraus­geholt, schreibt Cristina Nord in der tages­zeitung. Die Perlen des Festivals hätten sich andernorts gefunden: Perlen­tauchen im schwachen Jahrgang (frei zugänglich)

In der Süddeut­schen Zeitung schreibt Michael Althen: „Irgendwann im Laufe der zweiten Festi­val­hälfte konnte es passieren, dass man genug hatte, dass man sich dachte, die Vorstel­lungen von dem, was Festi­valchef Dieter Kosslick für wettbe­werbs­fähig hält, und dem, was man selbst im Kino für möglich hält, gehen offenbar so weit ausein­ander, dass man sich den Wettbewerb und sein Kino der guten Absichten und lauwarmen Insze­nie­rungen eigentlich schenken kann“: Wo man das Fliegen lernen konnte (frei zugänglich)

Die Inter­na­tio­nalen Filmfest­spiele von Berlin gelten als das politischste der großen Festivals und stellten auch selbst gern ihr beson­deres Augenmerk auf jene Filme heraus, die gesell­schaftlich relevant und politisch aktuell sein wollen, schreibt Verena Lueken in der Frank­furter Allge­meinen und fragt, was das in einer Krise wie der augen­blick­lichen heißen könnte: Im globalen Dorfkino (frei zugänglich)

Das ameri­ka­nische Kino sei der große Gewinner der 59. Berliner Filmfest­spiele, hat Hanns-Georg Rodek in der Welt erkannt: Von den neun offizi­ellen Bären seien fünf über den großen Teich – aller­dings vier nach Süd- und nur einer nach Nordamerika. Die Berlinale-Jury habe konse­quent den uns fremdesten Film gekürt und ist ihrem Prinzip bis zum Extrem gefolgt: Berlinale 2009 – Goldener Bär geht an einen Exoten (frei zugänglich)

Auf der 59. Berlinale seien gerade fast hundert deutsche (Ko-)Produktionen gelaufen schreibt Thomas Wüpper in der Frank­furter Rundschau, fragt, woher „der sensa­tio­nelle Aufschwung, den der deutsche Film seit einigen Jahren erlebt“, kommt und versucht, den Grund dafür zu erklären: Warum der deutsche Film so erfolg­reich ist (frei zugänglich)