[Archiv] News bis 31.12.2021

Bettina Reitz: Kinokoproduktionen nicht Teil der Grundversorgung

Spiel­film­pro­du­zenten müssten sich auf Einschnitte einstellen, meldet Blickpunkt:Film. Nach den kommer­zi­ellen Sendern strichen nun auch die öffentlich-recht­lichen Anstalten ihre Budgets für Kinoko­pro­duk­tionen zusammen. BR-Fernseh­di­rek­torin Bettina Reitz habe Blickpunkt:Film-Interview gesagt: „Es werden definitiv nicht mehr Kinopro­jekte, eher weniger – vielleicht sogar spürbar weniger.“ In der aktuellen Rundfunk­ge­büh­ren­debatte sehe Reitz durchaus „Optimie­rungs­bedarf“ bei ARD, ZDF und Deutsch­land­radio, aber: „Die Öffentlich-Recht­lichen haben eine Menge zu bieten. Sollten wir uns aufgrund von Kritik oder mangels Geld von bestimmten Aufgaben trennen, dann geht es doch als Erstes an Auftrags­pro­duk­tionen und Kinoko­pro­duk­tionen." Die Grund­ver­sorgung umfasse nicht Kinoko­pro­duk­tionen: BR-Fernseh­di­rek­torin Reitz: „Weniger Kinofilme“ (frei zugänglich)