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BKM Grütters: „… für die größtmögliche Anhebung des DFFF gekämpft“

Im Interview mit der Welt schildert Kultur­staats­mi­nis­terin Prof. Monika Grütters, wie es aus ihrer Sicht zur Kürzung des deutschen Filmför­der­fonds gekommen ist. In der mittel­fris­tigen Finanz­planung für die Jahre 2014 bis 2017 sei eine Absenkung des DFFF erst auf 30 Millionen (2015) und in der Folge bis auf null (2017) festge­schrieben gewesen. Das sei für sie „völlig unerwartet“ gekommen, sie habe „für die größt­mög­liche Anhebung des DFFF gekämpft“. Über ihr Verhältnis zur Filmbranche in den ersten elf Amtsmo­naten sagt Grütters: „Menschlich und atmosphä­risch mögen wir uns. Deshalb bin ich etwas traurig, weil ich den Eindruck hatte, dass all meine Anstren­gungen auf diese zehn Millionen im DFFF reduziert worden sind. Als Kultur­po­li­ti­kerin geht es mir um die Rahmen­be­din­gungen für künst­le­ri­sches Schaffen, denn dieses ist das Korrektiv unserer Gesell­schaft. Künstler sollen die Freiheit haben, nicht zwangs­läufig gefallen zu müssen.“ – „Bei Amtsan­tritt fand ich eine katastro­phale Situation vor“ (frei zugänglich)