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BKM / Presseblick

In der Sitzung des EU-Kultur- und Medien­mi­nis­ter­rates am gestrigen Dienstag (23.5.) in Brüssel habe die Staats­mi­nis­terin für Kultur und Medien, Monika Grütters, ein "level playing field für lineare und nicht-lineare Dienste" als längst überfällig gefordert und damit der Richt­linie über audio­vi­suelle Medien­dienste (AVMD-Richt­linie) hohe Priorität einge­räumt. Zur Thematik Urheber­recht habe sie "effektiv durch­setzbare Rechte für die Kultur- und Kreativ­branche" gefordert, sowie die Bedeutung des Erhalts einer terri­to­rialen Vergabe von Filmrechte betont. Der nächste Schritt seien die Abstimmung mit der Europäi­schen Kommission und dem Europäi­schen Parlament (sog. Trilog Verhand­lungen für schnelle Gesetz­ge­bungs­ver­fahren).  Zur Presse­mit­teilung vom 23.5.2017 des BKM: Kultur- und Medien­mi­nis­terrat in Brüssel: Staats­mi­nis­terin Grütters fordert fairen Wettbewerb für Anbieter digitaler Inhalte

In einem Interview mit der B.Z. spricht Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters dazu, dass der deutsche Film einen "guten Lauf" habe in Cannes, von der Erhöhung der kultu­rellen Filmför­derung und von der Perso­nalie der Berlinale-Leitung und auf die Frage, ob Netflix-Filme auch im Berlinale Wettbewerb laufen könnten, betont Sie, dass die Berlinale vom Bund öffentlich finan­ziert sei, und sähe es als "Wider­spruch, wenn die Berlinale als Plattform für einen Anbieter diene, der seine Filme ausschließlich seinen Abonnenten zur Verfügung stellt – ohne vorher selbst in die Filmför­derung einge­zahlt zu haben."  Für Cannes zieht sich Monika Grütters gern schön an

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