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Brexit: „Sendestop in der EU?“

„Der drohende Brexit wird auch für britische Fernseh­sender zu einem großen Risiko. … Am 29. März könnten sie ihre Übertra­gungs­lizenz für den europäi­schen Binnen­markt verlieren.“ Dies schreibt Oliver Weber in einem Beitrag der Frank­furter Allge­meinen Zeitung. Von diesem Risiko seien „[u]ngefähr sechs­hun­dert­fünfzig britische Fernseh­sender“ betroffen. „Einzelne haben bereits Vorkeh­rungen getroffen und ihren Sitz auf das Festland verlagert.“ Neben anderen EU-Staaten sei „auch Deutschland, mit dem zweit­größten Fernseh­markt der EU, … ein beliebtes Ziel. … Die Landes­me­di­en­an­stalten und insbe­sondere die jewei­ligen Landes­re­gie­rungen blicken nicht ganz ohne Eigen­in­teresse auf die Entwicklung. Man zeigt sich bemüht, briti­schen Fernseh­sendern die Vorteile einer Ansiedlung in Deutschland aufzu­zeigen – denn das würde neue Jobs für die nationale Kreativ­wirt­schaft bedeuten und den deutschen Fernseh­markt vergrößern. … Bislang ist das Ausmaß der öffentlich bekannten Stand­ort­wechsel dennoch eher gering. Von den sechs­hun­dert­fünfzig betrof­fenen briti­schen Sendern sind in Deutschland nur vierzehn Anträge bekannt.“

(nicht frei zugänglich/ Frank­furter Allge­meine Zeitung vom 29.1.2019)