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Bundespresseamt: Neumann bleibt Kulturstaatsminister

Die Presse­mit­teilung des Bundes­pres­se­amtes im Wortlaut:

Bernd Neumann bleibt Kulturstaatsminister

Bernd Neumann erhält erneut die Verant­wortung in der Bundes­re­gierung für Kultur und Medien, dies hat die Bundes­kanz­lerin heute mitge­teilt. Damit kann der 67-jährige Staats­mi­nister seine erfolg­reiche Arbeit in der Kultur- und Medien­po­litik für weitere vier Jahre fortsetzen.

Dazu erklärte der Staats­mi­nister: „Eine der wichtigsten Aufgaben wird sein, sicher­zu­stellen, dass trotz der Wirtschafts­krise und der unver­zicht­baren Sanierung der Staats­fi­nanzen die Kultur nicht unter die Räder kommt. Denn die Förderung von Kultur ist keine Subvention, sondern eine Inves­tition in die Zukunft. Mein Amt macht mir Spaß, und ich werde weiterhin für die Verbes­serung der Rahmen­be­din­gungen in der Kultur kämpfen!“

Im neuen Koali­ti­ons­vertrag sind im Bereich Kultur und Medien alle Forde­rungen der Kultur­ar­beits­gruppe erfüllt. Er stellt deshalb eine ausge­zeichnete Arbeits­grundlage für die Zukunft dar. Der von Union und FDP vorge­legte Koali­ti­ons­vertrag enthält zu den wichtigsten kultu­rellen Themen klare Aussagen. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Stabi­li­sierung der Künst­ler­so­zi­al­ver­si­cherung,
  • der Ausbau der kultu­rellen Bildung,
  • die Fortführung der Initiative „Kultur und Kreativ­wirt­schaft“,
  • die verstärkte Aufar­beitung der SED-Diktatur mit entspre­chenden Aktivi­täten gerade im 20. Jahr der Wieder­ver­ei­nigung 2010,
  • die Reali­sierung des Wieder­aufbaus des Berliner Stadt­schlosses mit Humboldt-Forum,
  • den Bau des Freiheits- und Einheits­denkmals,
  • der Bau der Dokumen­ta­ti­ons­stätte „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“
  • die Erarbeitung eines natio­nalen Bestands­er­hal­tungs­kon­zeptes für gefähr­detes schrift­liches Kulturgut,
  • die weitere Stärkung des Filmstand­ortes Deutschland durch Fortsetzung des erfolg­reichen Filmför­der­fonds,
  • die schritt­weise flächen­de­ckende Digita­li­sierung der Kinos in Gemein­schafts­aktion von Filmwirt­schaft, Bund und Ländern;
  • die Verbes­serung des Schutzes geistigen Eigentums, damit Urheber angemes­sener an der Nutzung beteiligt werden.
  • Einführung eines eigenen Leistungs­schutz­rechtes für Presse­verlage
  • die Überprüfung der Medien­kon­zen­tration und des Presse­kar­tell­rechts mit dem Ziel der Erhaltung der Meinungs- und Presse­vielfalt,
  • Erhalt des Presse-Grosso,
  • Stärkung des Ehren­amtes,
  • Stärkung der Medien­kom­petenz, insbe­sondere von Kindern und Jugend­lichen.

Darüber hinaus hat die Koalition vereinbart, Gespräche über Änderungen des Grund­ge­setzes mit den anderen Fraktionen im Deutschen Bundestag sowie den Ländern aufzu­nehmen. Hierzu wird natürlich auch die Forderung der Koali­ti­ons­ar­beits­gruppe Kultur gehören, die Kultur als Staatsziel ins Grund­gesetz aufzu­nehmen.