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Carl Bergengruen: „Je mehr Rechte die Produzenten halten, umso stärker ist ihre Position.“

Im Interview mit Blickpunkt:Film blickt Carl Bergen­gruen, derzeit noch Haupt­ab­tei­lungs­leiter Film und Serie beim SWR und ab Februar 2011 in der Nachfolge von Martin Willich Vorsit­zender der Geschäfts­führung von Studio Hamburg, auf seine Zeit beim SWR zurück und erläutert die Motive für seinen Wechsel. Auf die Frage, wie er sich verhalten werde, nachdem er als Fernseh­filmchef daran inter­es­siert sei, „dass möglichst viele Rechte an einer Produktion beim Sender bleiben“ und künftig dafür eintreten müsse, dass die Produ­zenten zu mehr Rechten kommen, sagt Bergen­gruen, er werde natürlich die Inter­essen von Studio Hamburg vertreten. „Aber Sender und Produ­zenten sind ja im Moment sowieso dabei, das Kriegsbeil zu begraben. Mit dem sogenannten Eckpunk­te­papier haben ARD und Produ­zen­ten­al­lianz faire Spiel­regeln der Zusam­men­arbeit geschaffen, auch was die Rechte­ver­teilung angeht.“ Zur aktuellen Situation für deutsche Produ­zenten in Sachen Rechte­vergabe sagt er: „Je mehr Rechte die Produ­zenten halten, umso stärker ist ihre Position. Aber dafür müssen sie sich natürlich auch an den Produk­ti­ons­kosten betei­ligen. Da sind wir noch nicht so weit wie die Produ­zenten in anderen europäi­schen Ländern“: Interview mit dem künftigen Studio-Hamburg-Chef Carl Bergen­gruen