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Demonstrationen gegen das Ende der „Lindenstraße“

Wie die Süddeutsche Zeitung auf Grundlage einer dpa-Meldung berichtete, haben am vergan­genen Samstag rund „200 Fans der ‚Linden­straße‘ … in Köln gegen die Absetzung der Fernseh­serie demons­triert. … Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will die seit 1985 laufende Serie im nächsten Jahr einstellen.“  „Lindenstraßen“-Fans demons­trieren für Erhalt der Serie

(frei zugänglich / vom 19.1.2019)

epd medien berichtet hierzu: „ARD-Programm­di­rektor Volker Herres sagte Ende November, dass das Aus für die Serien-Ikone im deutschen Fernsehen vor allem aus inhalt­lichen Gründen beschlossen wurde. Die Gesell­schaft habe sich stark verändert, die alten Formate und Erzähl­formen könnten diesen Wandel nicht in ausrei­chendem Umfang abbilden und gesell­schaftlich relevante Themen bräuchten heute andere Formen der Umsetzung.“ Der Bericht nimmt drei Demons­tra­ti­ons­teil­nehmer in den Fokus – so unter anderem einen der Organi­sa­toren der Kölner Demons­tration, Jörg Flöttl. Er habe „für die Entscheidung kein Verständnis. ‚Die öffentlich-recht­lichen Sender haben den Auftrag, an der indivi­du­ellen und öffent­lichen Meinungs­bildung mitzu­wirken‘, sagte er. ‚Den haben sie nicht zuletzt auch mit der ‚Linden­straße‘ erfüllt. Da wurden jeden Sonntag gesell­schaftlich relevante Themen aufge­griffen. Wir Fans sind schockiert.‘ …“

((nicht frei zugänglich / epd medien Nr. 14a vom 21.1.2019)

Anlässlich des Produk­ti­ons­endes widmete sich die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel einge­hender dem Produk­ti­ons­ge­lände in Bocklemünd: „Aber die Soap teilt sich mit ihrer direkten Umgebung die Endzeit­stimmung. Alles hier ist in die Jahre gekommen, nichts riecht nach Zukunft. Vieles transpi­riert eine Art Wellblech­charme mit Grünspan hier und ungepflegtem Gestrüpp dort. Verlassene Western­städte wirkten einst wohl ähnlich, wenn sich der Goldrausch gelegt hatte.“  Es wird still in Hollymünd

(frei zugänglich/ vom 10.1.2019)