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Der Deutsche Filmpreis: Publikumserfolg als „Ausschlusskriterium“ ? – Ein Kommentar von Ulrich Höcherl

In der aktuellen Ausgabe von Blickpunkt:Film (#8 vom 19.2.2018, S. 3) kommen­tiert Ulrich Höcherl, Heraus­geber und Chefre­dakteur die Vorauswahl des Deutschen Filmpreis 2018: "Der Deutsche Filmpreis scheint sich vom deutschen Publikum zu verab­schieden." Weil er, so Höcherl, natürlich die Filmkunst feiern soll, aber dass fast alle vorausge­wählten Filme in diesem Jahr "weit unter der Wahrneh­mungs­schwelle der Kinozu­schauer" liegen würden, stellt er in Frage. 11 der vorausge­wählten Spiel­filme müssten gar erst noch im Kino anlaufen, kommen­tiert Höcherl weiter. Als "schlimm" bezeichnet er, dass "nur eine kleine Vorauswahl­kom­mission" bestimmen könne und Tausende anderer Filmaka­de­mie­mit­glieder im Nominie­rungs­ver­fahren nicht beteiligt seien. Der deutsche Nischen­film­preis (nur für Abonnenten)

Der Regisseur Marc Rothemund ist prompt als Reaktion dazu aus der Filmaka­demie ausge­treten. Bei ihm sei das "Fass zum Überlaufen" gekommen. Er werde erst wieder eintreten, so Rothemund, "..wenn das Auswahl­ver­fahren das Publikum nicht mehr außen vor lässt." Seine Gründe für den Austritt beschreibt er in einem Interview in Blickpunkt:Film (#8 vom 19.2.2018, S.60-63) Das Fass ist überge­laufen (nur für Abonnenten)