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Deutscher Filmpreis 2012: Gold an „Halt auf freier Strecke“

Der Deutsche Filmpreis in Gold gehe an Andreas Dresens Krebs­drama „Halt auf freier Strecke“ (Produzent: Rommel Film), das drei weitere Lolas gewinne, berichtet die Frank­furter Allge­meine. Christian Petzolds als Favorit gehan­delter Film „Barbara“ (Schramm Film) erhalte Silber, Roland Emmerichs „Anonymus“ (GB/D, deutscher Kopro­duzent: Studio Babelsberg) wurde Ausstat­tungs­sieger. Das Neonazi-Drama „Kriegerin“ (Mafilm) habe die Bronzene Lola für den besten Spielfilm bekommen: Krebs­drama „Halt auf freier Strecke“ gewinnt (frei zugänglich)

„Gehirn-Tumore, Nazi-Furunkel, Stasi-Geschwüre“: Bei der Lola 2012 seien mal wieder schwere Stoffe wie gefeiert worden, schreibt Christian Buß bei Spiegel online und findet: „Völlig zu Recht. In Sachen krankes Kino sind die Deutschen Weltmarkt­führer.“ Trotzdem: „Ein Lob auf eine Veran­staltung voller Tränen und Häme“: Krank, deutsch, großartig (frei zugänglich)

In seiner Rede sagte Kultur­staats­mi­nister Bernd Neumann unter anderem, dass in diesem Jahr erstmals 100.000 Euro für die Nominierung eines dritten Dokumen­tar­films bereit­ge­stellt worden seien, womit der steigenden Qualität dieser Filme Rechnung getragen wird: „Was mich aller­dings erheblich ärgert, ist – dass bei den öffentlich-recht­lichen Fernseh­an­stalten genau das Gegenteil passiert. Entgegen ihrem Auftrag, sich insbe­sondere für Kultur zu engagieren, werden Dokumen­tar­filme immer weniger unter­stützt und ihre Filme häufig auf unattraktive  Sende­plätze in Richtung Mitter­nacht verbannt. Meine Forderung: Lieber eine Talk-Show weniger und dafür mehr Kultur!“: Deutscher Filmpreis 2012 in Berlin verliehen (frei zugänglich)

Weitere Infor­ma­tionen und alle Preis­träger auf den Seiten des Deutschen Filmpreises (frei zugänglich)