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Deutsches Fernsehen: Beiträge zur Qualitätsdiskussion

Immer wieder fänden britische TV-Ideen in einer deutschen Adaption den Weg auf unsere Bildschirme, schreibt Thomas Lückerath bei DWDL.de. „Im Ausland gefeiert und erfolg­reich“, heiße es dann. Nur leider hielten die deutschen Adaptionen das Versprechen oft nicht. „Doch woran liegt es?“, fragt Lückerath und antortet: „Bei dem erbit­terten Kampf zwischen Sender und Produ­zenten, wo allzu oft gegen­seitige Besser­wis­serei statt offener Dialog herrscht, geht offenbar die Seele mancher TV-Idee verloren. Dieses Problem hören wir oft. Von vielen Produ­zenten. Sie sind es, die meist das Original im Format­ka­talog haben und gut kennen“: Die Sache mit den im Ausland gefei­erten Formaten (frei zugänglich)

Kaum etwas sei so wohlfeil und billig wie die beliebte Kritik an Krimis im deutschen Fernsehen, schreibt Bernd Graff in der Süddeut­schen Zeitung. Ende Januar etwa sei im Spiegel eine Abrechnung mit deutschen Serien, Reihen, Krimi­nal­film­spielen unter dem Titel „Im Zauderland“ erscheinen. „Nein, das war keine Abrechnung, nicht einmal eine General­ab­rechnung war das. Es war eine Hinrichtung erster Klasse“, schreibt Graff und ewrklärt, warum sich deutsche und ameri­ka­nische Krimis so stark unter­scheiden: Küss meinen Hintern, Zicke! (frei zugänglich)

Auch Studio-Hamburg-Chef Carl Bergen­gruen fand „die chronische Kritik am vermeintlich einfalls­losen deutschen Fernsehen“ im Spiegel-Artikel „Im Zauderland“ (Heft 5/2013) „ungerecht“ und antwortete im Spiegel 7/2013: Perfekt gestylt (frei zugänglich)