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DFFF: „Antragsüberschuss“ Mitte September bis zu 20 Mio. Euro

Wie hoch die Diskrepanz zwischen Nachfrage und Förder­summe beim DFFF mittler­weile tatsächlich ausfalle, illus­trierten Zahlen, die Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters auf eine mündliche Anfrage hin an MdB Tabea Rößner übermittelt habe, berichtet Blickpunkt:Film. „Diese Zahlen liegen Blick­punkt: Film exklusiv vor.“ Demnach seien zum Stichtag 15. September 2015 insgesamt rund 41,4 Mio. Euro für 78 Projekte bewilligt worden. Der „Antrags­über­schuss“ habe sich auf gut 20 Mio. Euro oder rund 40 Prozent des gekürzten DFFF-Volumens belaufen, zudem käme zum Stand 15. September 2015 noch ein Großprojekt mit einer vollständig geprüften Antrags­summe von gut 5,2 Mio. Euro hinzu, für das nach BKM-Angaben noch die Entscheidung des DFFF-Beirats ausstand, ob und ggf. in welcher Höhe eine Förderung über die Kappungs­grenze von vier Mio. Euro hinaus gewährt wird. „Ein großes deutsches Produk­ti­ons­un­ter­nehmen“ soll sich aufgrund der Unsicherheit der Situation bereits entschieden haben, ein hochbud­ge­tiertes Projekt mit einer Antragssume deutlich über der Kappungs­grenze nicht wie ursprünglich geplant in Deutschland zu reali­sieren.

Tabea Rößner habe die ihr vorge­legten Zahlen wie folgt kommen­tiert: „Ich frage mich: Fährt die Bundes­re­gierung den DFFF mutwillig gegen die Wand? Ohne Planungs­si­cherheit ist ein automa­ti­scher Fonds jeden­falls völlig wider­sinnig. Die vorlie­genden Zahlen zeigen: Außer im ersten Jahr wurden noch nie so früh so viele Projekte beim DFFF bewilligt wie 2015. Wenn nun also der Haushalt von 2016 bereits vorbe­lastet wird, ist die Aufsto­ckung des DFFF umso nötiger!“ – BKM-Zahlen belegen Dramatik der Situation beim DFFF