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„DFFF-Kürzung schlägt weitere Wellen“

Kultur­staats­mi­nis­terin Monika Grütters wolle den Vorwurf, sich nicht ausrei­chend für den DFFF einge­setzt zu haben, „offenbar nicht auf sich sitzen lassen“, berichtet Blickpunkt:Film. In einem Interview mit der Zeitung Die Welt habe sie erklärt, sie habe bei ihrem Amtsan­tritt eine „katastro­phale Situation“ für den DFFF vorge­funden, in der mittel­fris­tigen Finanz­planung der Bundes­re­gierung sei eine Absenkung des jährlichen Topfes auf 30 Mio. Euro und eine völlige Strei­chung des Instru­ments für 2017 vorge­sehen gewesen. Die Aussagen ließen „sich auch im Kontext derge­stalt inter­pre­tieren“, dass Grütters die Verant­wortung für die DFFF-Kürzungen bei ihrem Amtsvor­gänger Bernd Neumann sieht. Dieser habe als Reaktion auf die Kürzung nun eine Erklärung verbreiten lassen, in der er betont, dass der DFFF seitens des Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­riums (BMF) im Rahmen der mittel­fris­tigen Finanz­planung immer wieder schritt­weise gesenkt bzw. abgebaut werden sollte. „Durch meinen Einsatz ist es jedoch gelungen, trotz der mittel­fris­tigen Finanz­planung das Volumen der Förderung weiterhin bei jährlich 60 Mio. Euro zu halten und im Jahre 2013 sogar auf 70 Mio. Euro zu erhöhen, eine Summe, die im ersten Haushalts­entwurf für 2014 ebenfalls vorge­sehen war.“

Noch im Februar dieses Jahres – und damit fast zwei Monate nach ihrem Amtsan­tritt – habe Monika Grütters übrigens beim Deutschen Produ­zen­tentag verlauten lassen, man wolle „zumindest bei der Förde­rungs­summe von 70 Mio. Euro bleiben“, so Blickpunkt:Film weiter: DFFF-Kürzung schlägt weitere Wellen

Auf den Seiten der Filmför­de­rungs­an­stalt: Erklärung von FFA-Präsident Staats­mi­nister a. D. Bernd Neumann zu den Diskus­sionen um den Deutschen Filmför­der­fonds (DFFF) (frei zugänglich)