Skip to main content
News

Die Gewinner des Deutschen Fernsehpreis 2018 / Diskussion um Anerkennung der Autorenleistung

"Babylon Berlin" ist beim Deutschen Fernseh­preis 2018 gleich vier Mal ausge­zeichnet worden. Sie wurde in den Kategorien "Beste Drama-Serie", "Beste Kamera", "Beste Musik" und "Beste Ausstattung“. Die ARD-Serie ist „der Abräumer des Abends“, schreibt Spiegel Online. Deutliche Kritik von deutschen Drehbuch­au­toren habe aller­dings die Gala überschattet. Am Rande der Veran­staltung hatten Drehbuch­au­toren bessere Arbeits­be­din­gungen für ihren Berufs­stand gefordert. "Babylon Berlin" räumt ab

dwdl.de
: Die vierzehn­köpfige Jury vergab Preise in mehr als zwanzig Kategorien.

Alle Nominierten und Preis­träger im Überblick auf dwdl.de
(Preis­träger sind hervor­ge­hoben)

Zeit.de: Zur öffent­lichen Debatte um die Anerkennung der Autoren ein Artikel von Carolin Ströbele. Darin Sebastian Andrae, der Vorsit­zende des VDD. Er wehre sich gegen eine "Hobby­isierung" seines Berufs. Zu der Vertrags­aus­ge­staltung diffe­ren­ziert er: „Natürlich gebe es schlechte Verträge, so wie in anderen Branchen auch, aber viel hänge jedoch vom Re¬nom¬mee des Autors und von dessen Verhand­lungs­ge­schick ab. Er empfiehlt, dass man in einen Vertrag Schutz­klauseln hinein­schreiben könnte, zum Beispiel das Recht des Autors auf Nachbes­serung. Drehbuch­autor und Regisseur Leander Haußmann sagte dazu, dass in Deutschland künst­le­rische Berufe nicht als Werte schaffend angesehen würden. Haußmann “Ich fordere, dass die Sender und Produk­ti­ons­firmen den Autoren mit einem Vertrag Respekt übermitteln. Dass sie ihnen sagen: Wir nehmen dich für ein Jahr vom Markt, vertrauen dir und halten dir den Rücken frei, damit du in Ruhe schreiben kannst." Erste Ansätze davon gäbe es bereits Aufstand der Geschich­ten­er­zähler

Süddeutsche Zeitung: Hans Hoff kommen­tiert die Gala in Köln: Der Deutsche Fernseh­preis ist in den vergan­genen Jahren mehrmals umgezogen und geschrumpft. Zurück in Köln ist er in diesem Jahr nun derart mickrig geraten, dass er eher wie eine Verhöhnung denn wie eine Liebkosung seines Mediums wirkt. So schöne Lager­halle

(Nicht frei zugänglich, Süddeutsche Zeitung vom 29.1.2018, Medien­seite)

Der Tages­spiegel kommen­tiert: Viele Worte, kein Wort zu #MeToo

(frei zugänglich)