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Dokumentarfilme auf Arte: Als Koproduzent nur noch an 16 Dokumentarfilmen/Jahr beteiligt

Arte feiere das erste Dokumen­tar­film­fes­tival, schreibt Thomas Gehringer im Tages­spiegel. Ohne den deutsch-franzö­si­schen Kultur­kanal kämen viele Produk­tionen gar nicht zustande, die finan­zi­ellen Krise des Genres könne der Sender jedoch nicht im Alleingang stoppen. Arte zähle zu den wichtigsten Auftrag­gebern, sei aber kompli­ziert konstruiert: Arte Deutschland und Arte France steuerten jeweils 40 Prozent zum Programm bei, die Arte-Zentrale in Straßburg die restlichen 20 Prozent. Die deutsche Zulie­ferung werde nach einem genauen Schlüssel auf die verschie­denen ARD-Sender und das ZDF verteilt, die dafür wiederum feste Pauschalen aus den für Arte bestimmten Beitrags­geldern erhielten. So sei Arte jedes Jahr als Kopro­duzent an 16 Dokumen­tar­filmen beteiligt. Das seien aller­dings schon mal „deutlich mehr“ gewesen:. Bis zur Programm­reform 2012 habe der lange Dokumen­tarfilm einen wöchent­lichen Sende­platz gehabt, 2011 seien noch 39 neu produ­zierte Dokumen­tar­filme gezeigt worden: Der bröckelnde Fels in der Brandung (frei zugänglich)