Skip to main content

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 5. Februar 2026 – Heute hat Kultur­staats­mi­nister Wolfram Weimer die Einigung zur Umsetzung einer gesetz­lichen Inves­ti­ti­ons­ver­pflichtung mit Rechte­rück­behalt und einer Öffnungs­klausel verkündet. Dazu erklärt Michelle Münte­fering, CEO und Sprecherin des Gesamt­vor­stands der Produk­ti­ons­al­lianz:

„Es wird eine Inves­ti­ti­ons­ver­pflichtung mit Rechte­rück­behalt geben. Damit können nun auch die geplanten Förder­mittel des Bundes­mi­nis­te­riums der Finanzen unter Leitung von Bundes­fi­nanz­mi­nister Lars Klingbeil freige­geben werden. Auf dieses Signal hat die deutsche Filmbranche lange gewartet – weil gute Geschichten nicht nur Kreati­vität brauchen, sondern auch verläss­liche Rahmen­be­din­gungen, damit aus Ideen gelebte Produk­tionen werden können.

Dazu haben all dieje­nigen beigetragen, die sich mit großer Ausdauer dafür einge­setzt haben, dass der Filmstandort Deutschland auch morgen ein Ort bleibt, an dem Talente wachsen und neue Perspek­tiven entstehen können. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich bei allen, die nicht müde geworden sind, Haltung zu zeigen und sich klar zu positio­nieren – von den Verbänden über Kreative und Künst­le­rinnen und Künstler bis hin zu engagierten Landes­po­li­tikern, auch besonders aus dem Süden der Republik, dem Filmland Bayern. Dieses gemeinsame Engagement zeigt, wie stark der Zusam­menhalt in unserer Film- und Kultur­land­schaft ist und wie viele daran arbeiten, dass Projekte nicht im Drehbuch stehen bleiben, sondern ihren Weg auf die Leinwände und Bildschirme finden.

Dass die Frakti­ons­spitzen der Koalition im Deutschen Bundestag mit Anja Weisgerber und Wiebke Esdar nun einen Weg einschlagen, der einen klar geregelten Rechte­rück­behalt für Produ­zen­tinnen und Produ­zenten vorsieht, ist dabei von beson­derer Bedeutung. Damit wird ein tragfä­higes Fundament gelegt, auf dem neue Produk­tionen entstehen und langfristige Perspek­tiven wachsen können. Die große Öffnungs­klausel mit der Möglichkeit zu weiteren Verhand­lungen ist ein belast­barer Kompromiss, hier ist auch die Verant­wortung der Branche gefragt. Die Produ­zen­tinnen und Produ­zenten haben sich einen stärkeren Beitrag über die Inves­ti­ti­ons­quote gewünscht, die vorlie­genden Pläne sorgen für Stabi­lität und lassen zugleich Raum für Weiter­ent­wicklung.

Kultur­staats­mi­nister Wolfram Weimer hat nun gezeigt, dass er bereit ist, neue Wege zu öffnen und unter­schied­liche Inter­essen zusam­men­zu­führen. Dafür gilt ihm Dank. Dieser Kompromiss baut Brücken zwischen Kreati­vität und wirtschaft­licher Verant­wortung und setzt ein wichtiges Signal für die anste­hende Berlinale. Wir können jetzt gemeinsam zeigen: Deutschland bleibt ein leben­diger Ort des Erzählens, ein Ort, an dem kultu­relle Vielfalt sichtbar wird. Der deutsche Film hat Zukunft.“

Presse­mit­teilung zum Download

Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Juliane Werlitz
Presse­spre­cherin und Leitung Kommu­ni­kation
Tel. 030 20 67 088 24, Mail: juliane.werlitz@produktionsallianz.de
www.produktionsallianz.de