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Eigen- vs. Auftragsproduktionen: „Nur SWR und HR drehen noch selbst“

Fast alle Fernseh­sender hätten in den letzten Jahrzehnten ihre Eigen­pro­duk­tionen einge­stellt, um Kosten zu sparen, schreibt Tilmann Gangloff in der Stutt­garter Zeitung. Als letzte ARD-Sender hielten SWR und HR dagegen. So stelle der Hessische Rundfunk 97 Prozent seines Programms selbst her, beim SWR seien rund die Hälfte aller Fernseh­filme Auftrags­pro­duk­tionen. Beim WDR hingegen gebe es kaum noch szenische Eigen­pro­duk­tionen. „Die Produ­zenten sind ein kreativer, leben­diger Motor unserer Fernseh­filme und Serien“, zitiert Gangloff Gebhard Henke, Leiter der WDR-Abteilung Fernsehfilm und Unter­haltung: „Davon profi­tieren wir alle, auch von der Vielfalt und der spezi­ellen Handschrift, mit der ein Produzent ein Produkt prägt. Deshalb betrachte ich die Leben­digkeit der Produk­ti­ons­land­schaft als großen Reichtum. Der Produzent ist nicht der Feind des Senders, im Gegenteil.“ – Nur SWR und HR drehen noch selbst (frei zugänglich)