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Einschaltquoten künftig mit allen deutschsprachigen Haushalten

Die Messung der TV-Einschalt­quoten ändere sich zu Beginn des kommenden Jahres, berichtet W&V online. Künftig würden alle deutsch­spra­chigen Haushalte erfasst, habe die Arbeits­ge­mein­schaft Fernseh­for­schung (AGF) mitge­teilt. Bislang seien neben den Haushalten mit deutscher Natio­na­lität lediglich die hier lebenden EU-Bürger berück­sichtigt. Künftig werde beispiels­weise auch das Sehver­halten der Türken in der Statistik auftauchen. Die Gesamtzahl der Personen, die nun im Panel der GfK-Fernseh­for­schung abgebildet würden, steige daher von knapp 72,4 Millionen auf gut 75,0 Millionen Menschen (3,8 Prozent). Überdurch­schnittlich wachse die Zahl der Kinder (plus 12,8 Prozent), geringer reprä­sen­tiert seien ältere: AGF erfasst künftig mehr Fernseh­zu­schauer (frei zugänglich)