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EU-Medienkommissarin Reding: Product Placement „im Interesse der deutschen Filmschaffenden“

Im Interview mit der Wochen­zeitung Das Parlament spricht Viviane Reding, EU-Kommis­sarin für Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft und Medien, über den von ihr propa­gierten Werbe­ver­zicht der öffentlich-recht­lichen Sender in Deutschland, die Ausge­staltung des im 12. Rundfunk­än­de­rungs­staats­vertrag enthal­tenen 3-Stufen-Tests und die neue EU-Fernseh­richt­linie, in der die Regelungen zum Product Placement libera­li­siert werden. Zwar kann Deutschland ein natio­nales Verbote aufrecht­erhalten, aber Reding meint, die Libera­li­sierung „wäre im Interesse der deutschen Filmschaf­fenden“. „Produk­tionen aus den USA, aber auch aus Großbri­tannien oder Frank­reich sind ja gespickt mit Produkt­plat­zie­rungen. Das ist eine Benach­tei­ligung für die deutsche Filmin­dustrie. Laut den neuen Regeln muss der Zuschauer infor­miert werden, ob und wie Product-Placement statt­findet. Dann kann er selbst entscheiden, ob er ausschaltet.“ –  EU-Medien­kom­mis­sarin Reding: Öffentlich-recht­liche Sender ohne Werbung – das geht in anderen EU-Ländern auch (frei zugänglich)

Die aktuelle Ausgabe der Wochen­zeitung Das Parlament beschäftigt sich fast ausschließlich mit dem Thema Fernsehen. Beiträge von Claudius Seidl („Der Zauber des Moments“) und Annette Sach (Wankende TV-Welten) auf der Titel­seite (frei zugänglich)

Das Interview mit Viviane Reding („Mit der EU im Einklang“) und Beiträge von Nicole Tepasse („Medialer Praktiker: Christoph Pries“), Andreas Bönte („Zuschauer entscheidet“) und Chris­tiane zu Salm („Verglühtes Lager­feuer“) in Menschen und Meinungen (frei zugänglich)

Ca. 30 weitere Beiträge (u.a. von Lutz Meier, Peer Schader, Kai-Hinrich Renner, Jörg Wagner, Ernst Elitz, Bernd Gäbler, Steffen Grimberg und Steffen Nigge­meier) in Thema der Woche (frei zugänglich)