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EU-Studie zu Piraterie: Keine belastbaren Belege für nachhaltig negative Auswirkung auf die Umsätze der Entertainmentindustrie

Blickpunkt:Film berichtet, dass eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie das Ergebnis habe, „..dass illegale Kopien einen weit gerin­geren Einfluss auf den Absatz von Enter­tainment-Produk­tionen haben als landläufig angenommen.“ Die Studie sei von der Markt­for­schungs­firma Ecorys verfasst worden und habe den Einfluss von Piraterie auf die Branchen Games, Filme, Serien, Musik und Bücher hin unter­sucht. Es seien 30.000 Menschen in sechs Ländern befragt worden, berichtet das Fachma­gazin weiter. Auch Deutschland sei dabei gewesen. Das Ergebnis sei: „Es lassen sich keine belast­baren Belege dafür finden, dass illegale Kopien die Umsätze der Unter­hal­tungs­in­dustrie nachhaltig schmälern.“  EU-Studie: Piraterie ohne Einfluss auf Enter­tainment-Umsätze
  
Kontro­verse um Piraterie-Studie
 
Die von der EU-Kommission jahrelang nicht veröf­fent­lichte Piraterie-Studie habe eine kontro­verse inter­na­tionale Debatte ausgelöst. Die Industrie und Aktivisten fühlten sich durch unter­schied­liche Teile der Studie in ihren Überzeu­gungen bestätigt. Heise.de: Kontro­verse um Piraterie-Studie der EU-Kommission
  
 
Studie der EU-Kommission zu Raubkopie zurück­ge­halten wegen aktueller Copyright-Debatte
 
Der Konsum von illegal kopierten Inhalten habe kaum Wirkung auf den Erwerb der Inhalte, stellte eine Studie im Auftrag der EU-Kommission fest. In der aktuellen Copyright-Debatte halte die Europäische Kommission ihre Studie aber noch immer unter Verschluss, berichtet heise.de (21.9.17)  /   Auswir­kungen von Raubkopien: EU-Kommission unter­drückt Piraterie-Studie
  
Der 307 Seiten starke Report findet sich aktuell online u.a. hier: "Estimating displa­cement rates of copyrighted content in the EU"
 

 
(frei zugänglich)