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Fernsehmesse Mip TV begonnen

Mit rund 11.000 Teilnehmern sei am Montag die 50. inter­na­tionale Fernseh­messe Mip TV in Cannes gestartet, schreibt Sebastian Feuß bei Werben & Verkaufen online. Nach Angaben der Veran­stalter seien rund 4000 Verkäufer inter­na­tio­naler TV-Formate an die Côte d‘Azure gereist, darunter 700 Vertreter von Video-on-Demand-Diensten und digitalen Platt­formen. Produ­zenten und Sender­ver­treter berich­teten, das klassische Käufer-Verkäufer-Macht­ver­hältnis habe sich geändert. Sender und Lizenz­geber rückten näher zusammen. Sowohl in der Fiction als auch im Bereich Show arbeite man mittler­weile verstärkt gemeinsam an Format-Ideen, anstatt fertige Serien oder Shows zu kaufen: Mip TV: Warum Sender und Produ­zenten gemeinsam Formate entwi­ckeln (frei zugänglich)

Auch ohne die großen US-Player biete der Fiction-Markt auf der MIPTV in Cannes spannende Formate, schreibt Alexander Krei bei DWDL.de. Der deutsche Mehrteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ (Produzent: teamWorx) sei begehrt – und inter­na­tionale Kopro­duk­tionen gewännen an Bedeutung: Grenzen überschreiten: Fiction auf neuen Wegen (frei zugänglich)

„Das europäische Fernsehen hat sich stark verbessert“, zitiert Spiegel online Ed Arentz, Chef der Chicagoer Filmver­leih­firma Music Box, der als Beispiele dafür die Verfilmung von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“ (teamWorx) und den Weltkriegs-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ genannt habe. Music Box habe die Rechte an beiden Filmen erworben: Rechte­verkauf: „Unser Mütter, unsere Väter“ kommt in die USA (frei zugänglich)