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Fernsehnutzung: Keine Kannibalisierung durch Online-TV

Die Fernseh­nutzung sei trotz des „Wander­ver­haltens“ zum Online-Fernsehen nicht gesunken, schreibt Tilmann P. Gangloff in der Frank­furter Rundschau. Dank des „Medien-Multi­tas­kings“ gelinge es, dass die beiden Medien auch in Zukunft neben­ein­ander existieren können und keine „Kanni­ba­li­sierung“ statt­finden werde. Das habe der Medien­for­scher Horst Stipp vom US-Konzern NBC heraus­ge­funden und sei vor allem für kommer­zielle Sender eine gute Nachricht, da der Wettbewerb zwischen den Programmen immer schärfer werde. Hätten die großen Networks  ABC, CBS und NBC vor 20 Jahren noch Markt­an­teile von bis zu 25 Prozent gehabt, reichten heute 11 Prozent für die Markt­füh­rer­schaft. Hinter­grund dieser Entwicklung sei die explo­si­ons­artige Vermehrung von Kleinst­sendern. Laut Stipp erreichten mehr als 90 Prozente aller US-Programme nicht einmal mehr ein Prozent der Zuschauer. NBC sei dazu überge­gangen, nicht mehr möglichst viele Menschen aus der kommer­zi­ellen Zielgruppe anzusprechen, sondern mit anspruchs­vollen Serien Schichten mit höherem Einkommen und besserer Bildung zu erreichen: Die Zielgruppen werden kleiner (frei zugänglich)

Zu einem Beitrag von Horst Stipp bei den Media Perspek­tiven: Verdrängt Online-Sehen die Fernseh­nutzung? Zehn aktuelle Medien­trends in den USA (frei zugänglich)