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FFA-Finanzierung: Kompromiss gekippt?

Vor der heutigen Sitzung des FFA-Verwal­tungs­rates sei ein möglicher Kompromiss geplatzt, der die großen Ketten zur vorbe­halt­losen Zahlung der Filmabgabe hätte bewegen sollen, meldet Blickpunkt:Film. Im Rahmen des jüngst vom BKM abgeseg­neten Wirtschafts­planes der FFA werde zum Ausgleich für poten­ziell mit Wider­sprüchen verse­henen Zahlungen der Betreiber auf das sogenannte digitale Sparschwein zurück­ge­griffen. In Branchen­kreisen habe bis vor kurzem als durchaus realis­tisch gegolten, dass dieser Topf bei vorbe­halt­loser Zahlung in diesem Jahr wieder aufge­füllt würde. Streit gebe es nun über eine spätere Verwendung dieser Gelder: Die Kinobranche beklage nicht nur eine ungerechte Lasten­ver­teilung zwischen den verschie­denen Einzah­l­er­gruppen, auch innerhalb der Kinobranche selbst sehe man Ausgleichs­bedarf: 75 Prozent der Kinoabgabe würden von lediglich 1200 Leinwänden aufge­bracht, habe Thomas Negele (HDF) auf dem Podium des 4. MBA-Filmwirt­schafts­gipfel gesagt. Details über konkrete Größen­ord­nungen seien zwar nicht genannt worden, „aller­dings wurde öffentlich, dass der HDF als Preis für die Solida­rität der Ketten mit der FFA die Freigabe eines Teil des digitalen Topfes forderte, um mittels dieser Gelder vor allem jene Unter­nehmen zu entlasten, die einen Großteil der Kinoabgabe tragen“: FFG-Kompromiss gekippt