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FFA-Finanzierung: „Sorge um die Zukunft“

In Reihen der Filmwirt­schaft wachse die Sorge um die Zukunft der FFA, berichtet Blickpunkt:Film. Beim „teils ungewöhnlich emotional geführten CSU-Filmge­spräch“ hätten die Betei­ligten „einige Fakten zum gegen­wär­tigen Status Quo im Förder­streit auf den Tisch“ gelegt. Danach sei auch in der jüngsten FFA-Präsi­di­ums­sitzung am 15. Januar kein Konsens erzielt werden können. „Offenes Geheimnis“ sei jetzt, dass „sich BKM und Länder bereits auf das Scheitern der Verhand­lungen über ein Digita­li­sie­rungs­modell (an denen letztlich die Verhand­lungen über die Zukunft der FFA hängen) vorbe­reiten und vorsorglich Konzepte zur Förderung kleiner und mittel­stän­di­scher Kinobe­triebe erarbeiten.“ Spürbar sei auch der Unmut über die „kleine FFG-Novelle“ geworden, die von Branchen­seite „im Kreuz­feuer der Kritik“ stehe. Während die in der SPIO organi­sierten Verbände in einer Stellung­nahme bereits offiziell einen zu eng bzw. niedrig gewählten Abgabe­maßstab für die Sender moniert hätten, habe sich Herbert Kloiber als Chef der Tele-München-Gruppe entschieden gegen eine rückwirkend bis 2004 (und damit für den gesamten Zeitraum des streit­ge­gen­ständ­lichen FFG) geltende Zahlungs­ver­pflichtung der Sender ausge­sprochen: Fünf vor Zwölf für die FFA?