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FFG-Novellierung: SPIO-Stellungnahme

Zum im Dezember veröf­fent­lichten Referen­ten­entwurf zur Novel­lierung der Filmför­de­rungs­ge­setzes FFG hat die Spitzen­or­ga­ni­sation der Filmwirt­schaft (SPIO), zu deren Mitgliedern die Produ­zen­ten­al­lainz gehört, eine Stellung­nahme vorgelegt.

Die SPIO habe darin vor allem eine deutliche Anhebung der TV-Abgabe­sätze an die Filmför­de­rungs­an­stalt (FFA) gefordert, berichtet Blickpunkt:Film. Nur so würde nach den Schät­zungen der SPIO das „unter dem Gesichts­punkt von Artikel 3 GG (Anm. d. Red.: Gleich­heits­grundsatz) erfor­der­liche Minimalziel der kleinen Novelle erreicht“: FFG-Novelle: SPIO fordert höhere Abgabe­sätze für Sender

In seiner Presse­mit­teilung erklärt SPIO-Präsident Steffen Kuchen­reuther: „Nach über 40 Jahren Filmför­derung in Deutschland wird endlich die Ungerech­tigkeit in der Abgabe­er­hebung – die Kinos und die Video­branche wurden durch den Gesetz­geber gezwungen, die Fernseh­ver­an­stalter konnten frei über ihre Abgabe verhandeln –, beseitigt. Zwar lässt der Geset­zes­entwurf noch viele Fragen offen, insbe­sondere die Höhe des jährlichen Abgabe­auf­kommens der Fernseh­ver­an­stalter, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin sehr froh, dass es der SPIO, bei allen unter­schied­lichen Inter­essen in dieser Branche, gelungen ist, sich auf eine gemeinsame Stellung­nahme zu einigen. Dies ist nicht zuletzt auf die exzel­lente Vorarbeit der Produ­zen­ten­al­lianz und die Kompro­miss­be­reit­schaft des Haupt­ver­bandes Deutscher Filmtheater zurück­zu­führen.“

Zur Stellung­nahme auf den Seiten der SPIO: Stellung­nahme der Spitzen­or­ga­ni­sation der Filmwirt­schaft zu dem Entwurf für ein Sechstes Gesetz zur Änderung des Filmför­de­rungs­ge­setzes (frei zugänglich)