Skip to main content
News

FFG-Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht: „FFG wird von der ganz überwiegenden Mehrheit der Kinobetreiber in Deutschland mit Überzeugung mitgetragen“

Mit Blick auf die Verhandlung des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts am 8. Oktober hätten die deutschen Filmpro­du­zenten nachdrücklich vor einem Scheitern der Bundes­film­för­derung gewarnt, meldet Stern.de und zitiert Alexander Thies, Vorsit­zender des Gesamt­vor­stands der Produ­zen­ten­al­lianz: „Ohne die Filmför­derung würde ein großer Teil der deutschen Kinofilm­pro­duktion nicht mehr statt­finden. Sie ist schlicht unver­zichtbar“: Produ­zenten warnen vor Aus für Filmför­derung (frei zugänglich)

Am Dienstag kommender Woche verhandle das BVerfG über die Verfas­sungs­mä­ßigkeit des Filmför­de­rungs­ge­setzes (FFG), berichtet das Institut für Urheber- und Medienrecht. Mit Verfas­sungs­be­schwerden wendeten sich verschiedene Kinobe­treiber gegen die verwal­tungs­ge­richt­lichen Entschei­dungen des VG Berlin, in denen sie sich erfolglos gegen Abgaben­be­scheide der Filmför­de­rungs­an­stalt (FFA) für das erste Halbjahr 2004 zur Wehr setzten. Die Beschwer­de­führer machten insbe­sondere eine Verletzung ihres Grund­rechts auf Berufs­freiheit und des Gleich­heits­grund­satzes geltend. Der Bund sei ihrer Ansicht nach für die Regelung der Filmabgabe nicht zuständig: BVerfG verhandelt am 8. Oktober zum Filmför­de­rungs­gesetz (frei zugänglich)

„Inter­es­san­ter­weise wird das FFG auch von der ganz überwie­genden Mehrheit der Kinobe­treiber in Deutschland mit Überzeugung mitge­tragen", zitiert Blickpunkt:Film Uli Aselmann, Vorsit­zender der Kino-Sektion der Produ­zen­ten­al­lianz: „Bei den Klägern soll es sich ja um Kinoketten handeln, die im Besitz inter­na­tio­naler Finanz­in­ves­toren sind. Es wäre schon sehr bitter, wenn allein auf Profit­ma­xi­mierung ausge­richtete auslän­dische Konzerne mit ihrer Klage beim höchsten deutschen Gericht durch­kommen würden und damit die deutsche Filmwirt­schaft und Filmkultur elementar beschä­digen, wenn nicht sogar zerstören würden: „Filmför­derung nach dem FFG ist unver­zichtbar“