Skip to main content
News

Fiction Summit: „Deutschland keine Erzählernation, die so international erzählt, dass man auf unsere Filme scharf ist“

Europas Filme und Serien ließen Amerikas Übermacht wanken, schreibt Oliver Jungen in der Frank­furter Allge­meinen. Zwar seien die weltweit meist­ge­se­henen fiktio­nalen Sendungen immer noch ameri­ka­nische Serien – „CSI“ und „Desperate House­wives“ –, aber es handele sich um „betagte Formate“. Zugleich steige in den meisten Ländern die Zahl der Eigen­pro­duk­tionen. Viele Euro-Serien könnten sich dabei durchaus sehen lassen, wie der von der Medien­be­ra­tungs­agentur HMR Inter­na­tional, der Produk­ti­ons­ge­sell­schaft Magic Media Company (MMC) und Sky Deutschland gemeinsam organi­sierte „Fiction Summit“ in Köln deutlich gemacht habe.

„Um deutsche Produk­tionen reißt man sich jenseits der Grenzen nicht unbedingt“, so Jungen weiter.  Gebhard Henke, Programm­be­reichs­leiter Fernsehfilm, Kino und Serie beim WDR, habe es auf den Punkt gebracht: „Sind wir eine Erzäh­ler­nation, die so inter­na­tional erzählt, dass man auf unsere Filme scharf ist? Die Antwort ist: Nein!“ Das aber sehe Henke nicht als Manko, sondern als Auftrag, auch weiterhin auf Produk­tionen mit starkem regio­nalen Einschlag zu setzen: Produ­ziert mal schön! (frei zugänglich)