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Filmförderung in Israel: „Diffamierung des Staates und der Armee unterbinden“

„Noch blüht Israels Filmpro­duktion“, schreibt Susanne Knaul in der tages­zeitung. Rund 300 Dokumen­tar­filme und über 30 Spiel­filme seien im letzten Jahr gedreht worden. Der Staat fördere die Produk­tionen mit umgerechnet 20 Millionen Euro jährlich, die anhand festge­legter Kriterien über eine öffent­liche Kommission an fünf Filmstif­tungen verteilt würden. Doch nun wolle die neue israe­lische Kultur­mi­nis­terin und vomalige Armee­spre­cherin Miri Regev Förde­rungen unter­binden: „Es müssen Grenzen gezogen werden in den Filmen“, habe Regev erklärte, ihr Ziel sei, „die Diffa­mierung des Staates Israel und der Armee zu unter­binden“. Dabei wolle sie „keineswegs die Meinungs­freiheit beschneiden“, doch ob die Produk­tionen aus ihrem Budget finan­ziert werden, stehe auf einem anderen Blatt: Wie undankbar, die Kulturwelt (frei zugänglich)