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Filmproduzent Wolf Bauer zu der Ausweitung der Streamingplattformen und den Veränderungen für die Zuschauer und die Produzenten

Filmpro­duzent Wolf Bauer rechnet, dass sich der Drang der Video­platt­formen zu Großpro­duk­tionen verstärken wird – und warnt vor einem Überan­gebot an Inhalten. Im Handels­blatt im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar äußert er: „Netflix und andere Streaming-Platt­formen sind eine Berei­cherung des Inhalt­marktes. Sie treiben damit die Nachfrage an. Sie sind Teil der digitalen Trans­for­mation, die sich lange angekündigt hat und nun Medien­wirk­lichkeit ist. Ich sehe darin eine willkommene Ergänzung zum bishe­rigen Angebot an Bewegt­bildern.“ Durch weitere neue Player, die demnächst auf den Strea­ming­markt gehen werden wird es, so Bauer im Interview ein „Überan­gebot von Platt­formen und Programm­in­halten geben“. Dies sei eine „völlig neue Erfahrung für Produ­zenten, die ihre Entwicklung und Innova­ti­ons­an­stren­gungen noch einmal deutlich steigern müssen.“ Bisher, wie Bauer sagt, in „den unter­ge­gan­genen Zeiten des Duopols im linearen Fernsehen“ habe immer „eher ein Engpass an Chancen und Abspiel­mög­lich­keiten“ geherrscht.

Zu den Entwick­lungen im TV-Markt äußert Bauer: „Der zuneh­mende Wettbewerb von privaten Sendern, Öffentlich-Recht­lichen, Sky, Netflix, Amazon und anderen schraubt die Anfor­de­rungen an Programm­qua­lität immer weiter nach oben. Der Drang zu grandiosen Highlights wird sich weiter verstärken. Zum Vorteil der Zuschauer.“ Das ganze Gespräch:  „Streaming-Platt­formen werden im Augen­blick zu sehr gehypt“

(frei zugänglich)