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Filmtheaterkongress Kino 2017 – FFA-Vorstand Dinges zu Filmförderung, Auswertungsfenster, Steuerfonds

FFA-Vorstand Peter Dinges habe in Karlsruhe auf dem Filmthea­ter­kon­gress seine Vorstel­lungen für künftige Leitlinien der FFA-Förderung bekundet, berichtet ausführlich Blickpunkt:Film: "Die Vielfalt hat dort ihre Grenzen, wo es zu einer Übersät­tigung kommt! In dieser Situation werden gute Filme geschwächt, sind Misserfolge vorpro­gram­miert." Förderung müsse Verant­wortung übernehmen, das hieße auch Selektion, so Dinges weiter. Auch habe er sich zu dem unter­schied­lichen Verhalten US-ameri­ka­ni­scher SVoD-Platt­formen bei der Erfüllung der Abgabe­pflicht geäußert und dem engen Kultur­be­griff, der den Bestim­mungen der deutschen Filmför­derung zugrunde liegt. Weiterhin habe er sich auf dem Kongress explizit für einen Steuer­fonds  ausge­sprochen: "Denn von den rund 400 Mio. Fördereuro, die 2018 zur Verfügung stehen sollen, würden nur etwa drei bis vier Prozent in die Kinoin­ves­ti­ti­ons­för­derung fließen." "Es kann so nicht weiter­gehen!"

(frei zugänglich)