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Forscher der Zeppelin-Universität schlagen ARD-ZDF-Fusion vor

Die Politik­wis­sen­schaftler Josef Krieg und Markus Rhomberg schlügen eine Fusion von ARD und ZDF zu einer neuen digitalen Sender­plattform vor, berichtet epd Medien aktuell. Diese Plattform müsse „zwingend politi­scher werden: inves­ti­gativ und aufklärend, provo­zierend und nicht skanda­li­sierend“, hätten die „Forscher der Zeppelin-Univer­sität Fried­richs­hafen“ in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung (Freitags­ausgabe) geschrieben, ein refor­mierter und neu ausge­rich­teter Sender würde nach ihren Vorstel­lungen deutlich weniger Sport und Unter­hal­tungs­sen­dungen zeigen. Ein komplettes Werbe­verbot sei selbst­ver­ständlich, zudem müsse am Ende der Rundfunk­beitrag sinken. Parallel zur Fusion von ARD und ZDF sei die Gründung einer natio­nalen Medien­stiftung sinnvoll, die in den „Wettbewerb um die spannendsten, innova­tivsten und zukunfts­fä­higsten Medien­pro­jekte" eintreten könne, für neuartige Produk­tionen Risiko­ka­pital zur Verfügung stellen „und die Insti­tution werden, die dafür sorgt, dass Deutschland inter­na­tional bei neuen Formaten und neuen Medien­pro­dukten mithalten kann“. Getragen werden solle die Stiftung dem Vorschlag zufolge von Bund und Ländern, Wirtschaft und Zivil­ge­sell­schaft: Politik­wis­sen­schaftler fordern Fusion von ARD und ZDF

Zum Beitrag in der Süddeut­schen Zeitung: Bewegt euch! (SZ vom 13.2., S. 41 – Medien)