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Gebührenfinanziertes Internet vor 3-Stufen-Test: „System unter Beweiszwang“

„Nahezu zeitgleich“ hätten die öffentlich-recht­lichen Sender ihre neuen Telemedien-Konzepte an ihre Aufsichts­gremien geschickt, berichtet Meedia.de. In den Papieren seien sämtliche Angebote beschrieben, welche die Sender bisher bereit­ge­stellt haben und auch in Zukunft anbieten möchten. Jetzt müsse der Dreistu­fentest entscheiden, ob die jewei­ligen Pläne rechtens sind: Telemedien-Konzepte von ARD und ZDF (frei zugänglich)

Für die Öffentlich-Recht­lichen und die Macht ihrer Inten­danten sei es eine Erschüt­terung, dass sie sich jetzt in einem von der EU verord­neten Prüfver­fahren für alles recht­fer­tigen müssen, was sie ins Internet stellen, schreibt Claudie Tieschky in der Süddeut­schen Zeitung. Zur Debatte stehe zudem die Gestaltung der insgesamt sechs Digital­sender von ARD/ZDF. Die Überra­schung habe darin bestanden, dass nicht nur neue digitale Angebote zum Test müssen, sondern auch alle alten. Das System sei unser „Beweis­zwang“: Ende eines Tierheims (frei zugänglich)

Bei stern.de nennt Bernd Gäbler den 12. Rundfunk­än­de­rungs­staats­vertrag „ein bürokra­ti­sches Monster“. Die klein­teilige und kostspielige Regulierung schränke das Internet-Angebot der öffentlich-recht­lichen Sender ein. Dort habe das große Löschen und Testen begonnen: Großrei­ne­machen im Internet (frei zugänglich)

Die tages­zeitung bringt dazu ein Interview mit Alexander Stock, ZDF-Unter­neh­mens­sprecher: „Guido Knopp bleibt“ (frei zugänglich)

Zur Presse­mi­teilung der ARD: ARD legt Teleme­di­en­kon­zepte für Dreistu­fentests vor (frei zugänglich)

Zur Presse­mi­teilung des ZDF: ZDF legt Konzept für Telemedien vor (frei zugänglich)