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„Gottschalk live“: WDR bestätigt die Zahlung von Ausfallhonorar / „Ausschließlich über Werbeeinnahmen finanziert“

Der WDR habe nach einge­hender Prüfung am Mittwoch­mittag bestätigt, dass Thomas Gottschalk im Jahre 2012 das verein­barte Honorar für 144 Folgen der Sendung „Gottschalk live“ erhalten hat, obwohl die Sendung wegen Erfolg­lo­sigkeit nach 70 Ausgaben abgesetzt wurde, schreibt Hans Hoff in der Süddeut­schen Zeitung. In einer vorab unter­zeich­neten Absichts­er­klärung seien dafür 4,6 Millionen Euro angesetzt worden. Betont werde, dass das Format „Gottschalk live“ im werbe­fi­nan­zierten Vorabend­pro­gramm des Ersten gelaufen sei und ausschließlich über Werbe­ein­nahmen finan­ziert wurde. Es sei daher kein Gebüh­rengeld ausge­geben worden. Dementspre­chend habe auch keine Zustimmung der öffentlich-recht­lichen Aufsichts­gremien eingeholt werden müssen: Was der WDR zu den Millionen für Gottschalk sagt (frei zugänglich)

Weil die ARD den Umweg über ihre Werbe­töchter nahm sei dies „rechtens“, schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen. Es entspreche den Usancen der Branche. „Es ist aber auch die Frage, ob dies dem angemes­senen Handeln öffentlich-recht­licher Sender entspricht. Die Frage geht an alle ARD-Inten­danten, die den Vertrag passieren ließen und der Sonder­kün­digung zustimmten“: Abbruch­kosten (FAZ vom 28.5.2015, S. 13 – Medien)

Auf den Seiten des Westdeut­schen Rundfunks: Stellung­nahme zu „Gottschalk live“ (frei zugänglich)