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HDF-Beschluss zur FFA-Finanzierung

Ganz entspreche der jüngste Beschluss des HDF-Haupt­aus­schusses den Vorstel­lungen von Politik und FFA zwar offenbar nicht, als Kompromiss könne er dennoch tragfähig sein, heißt es bei Blickpunkt:Film. Unter der Voraus­setzung, dass ein von HDF und VdF gebil­ligtes Modell zur Digita­li­sierung von 3.700 Leinwänden reali­siert und dessen Finan­zierung (insbe­sondere mit Blick auf die Beiträge von Bund und Ländern) gesichert werde, wolle HDF Kino seinen Mitgliedern eine vollum­fäng­liche Rücknahme von Rechts­mitteln gegen das von 2004 bis 2008 gültige FFG empfehlen. Dies würde nicht zuletzt Vorbe­halte gegen die in diesem Zeitraum getätigten Zahlungen in die FFA-Töpfe besei­tigen. Darüber hinaus sollen bereits unabhängig von einer Novel­lierung des FFG 75 Prozent der Zahlungen für den Zeitraum bis 2013 ohne Vorbe­halte erfolgen: HDF sucht den Kompromiss

In der Filmbranche ringe in den letzten Wochen der HDF vor allem mit sich selbst, schreibt Ulrich Höcherl im Blickpunkt:Film-Kommentar. Erste Anzeichen für eine Kompro­miss­linie gebe es schon seit einer ganzen Weile, verläss­liche Fakten für eine Veröf­fent­li­chung dagegen seien Mangelware gewesen. Jetzt sehe alles danach aus, als sei ein Kompromiss gefunden, der viele Türen offen hält. Die Klagen gegen die FFA würden nur teilweise zurück­ge­nommen, gezahlt werde in Zukunft immer noch unter ein bisschen Vorbehalt, und auch das Geld für die Digita­li­sierung sei in Teilen noch gebunden oder werde gar nicht so schnell budge­tiert werden können, wie die Kompro­mis­spar­teien hofften: Hohe Politik