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HDF-Kino: Keine Empfehlung für Vorbehaltzahlungen

Der wichtigste Satz der außer­or­dent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung von HDF Kino am Mittwoch in Frankfurt habe in fetten Lettern in einer der drei getrof­fenen Beschlüsse gestanden, schreibt Ralf Bögner in Filmecho|Filmwoche: „Die Mitglie­der­ver­sammlung spricht zum heutigen Zeitpunkt keine Empfehlung für weitere Vorbe­halts­zah­lungen aus.“ Die Entscheidung dürfe bei vielen Branchen­partnern zwar Erleich­terung hervor­rufen, solle aber nicht darüber hinweg­täu­schen, „dass der Kinoverband (trotz lebhafter Diskussion) weiter hinter seinen bekannten Forde­rungen“ steht. Rund 1 640 Leinwände hätten dann ohne Gegen­stimme den Weg für das weitere Handeln klar  gemacht, das ebenso „ein Stehen zur deutschen Filmför­derung mit gleich­zei­tiger Forderung nach Abgaben­gleichheit und -gerech­tigkeit“ beinhalte: „Klare Position ohne Vorbehalt“ (frei zugänglich)

Man brauche die deutsche Filmför­derung und wolle nicht ihr Toten­gräber sein, verlautbare es aus Kreisen der Kinobe­treiber berichtet Blickpunkt:Film. Geknüpft ist dieser Beschluss aller­dings an die Erwartung, dass eine Arbeits­gruppe einge­setzt wird, die sich mit der von den Betreibern angepran­gerten Ungerech­tigkeit des Abgabe­systems ausein­ander setzt. Die juris­tische Ausein­an­der­setzung mit dem FFG werde jedoch fortge­setzt, insbe­sondere stünden die Betreiber einstimmig hinter den Klagen und der Beschwerde in Brüssel, der sich mittler­weile unter anderem Cinemaxx und UCI angeschlossen hätten: „Vorerst keine weiteren Vorbe­halts­zah­lungen“