[Archiv] News bis 31.12.2021Pressemitteilung

KfW beschließt Filmfinanzierungsprogramm: „Ein wichtiger Schritt für die Produktionswirtschaft in Deutschland“

Berlin, 17. Dezember 2010 – „Mit dem Einstieg der KfW in die Filmfi­nan­zierung ergibt sich für die deutschen Produ­zenten die Chance, einen erleich­terten Zugang zu Finan­zie­rungs­in­stru­menten zu erhalten, die derzeit in Deutschland nicht oder nicht in ausrei­chendem Maße vorhanden sind. Damit kann es gelingen, einen erheb­lichen Wettbe­werbs­nachteil, den deutsche Produ­zenten in den letzten Jahren etwa gegenüber ihren Kollegen in Frank­reich erfahren haben, deutlich abzumildern und hoffentlich ganz zu besei­tigen.“, erklärt Produ­zen­ten­al­lianz-Geschäfts­führer Dr. Christoph E. Palmer. „Das Programm ist ein wichtiger Schritt, für die deutsche Produk­ti­ons­wirt­schaft den Zugang zu Bankfi­nan­zie­rungen nachhaltig zu verbessern. Das dafür vorge­stellte Instru­men­tarium – Zwischen­fi­nan­zierung, Entwick­lungs­fi­nan­zierung, Anschub­fi­nan­zierung und GAP-Finan­zierung – ist beachtlich und lösungs­ori­en­tiert.“

Alexander Thies, Vorsit­zender des Gesamt­vor­stands der Produ­zen­ten­al­lianz, dankt insbe­sondere dem Staats­mi­nister: „Ohne Bernd Neumanns Wissen um die spezi­ellen Bedürf­nisse der Filmwirt­schaft, ohne seinen Sachver­stand und seine Beharr­lichkeit wären wir jetzt nicht da, wo wir zum Glück schon sind. Zwar werden Instru­mente, wie sie jetzt von der KfW reali­siert werden, schon lange von uns Produ­zenten gefordert, aber für die deutsche Produk­ti­ons­wirt­schaft sind sie – gerade in Zeiten von Finanz­krise und Basel II – ein echter Fortschritt. Bernd Neumann und Herrn Dr. Ulrich Schröder, dem Vorstands­vor­sit­zenden der KfW, gebührt das Verdienst, die Positionen der Filmwirt­schaft und der Finanz­branche zusam­men­ge­bracht zu haben.“

Mit dem neuen KfW-Filmfi­nan­zie­rungs­pro­gramm wird ein für die Filmwirt­schaft essen­ti­eller Punkt des Koali­ti­ons­ver­trags von 2009 umgesetzt. Dort hieß es: „Um eine nachhaltige Finan­zierung des Kinofilms in Deutschland zu gewähr­leisten, erfolgt die stärkere Einbe­ziehung der KfW Banken­gruppe in die Filmfi­nan­zierung.“
In die Beschluss­fassung eng einge­bunden war die Produ­zen­ten­al­lianz, für die an den Konsul­ta­tionen mit dem Beauf­tragten der Bundes­re­gierung für Kultur und Medien, der Filmför­de­rungs­an­stalt und der KfW Jens Meurer (Egoli Tossell Film), Dr. Carl L. Woebcken (Studio Babelsberg), Alexander Thies, Dr. Christoph E. Palmer, Prof. Dr. Mathias Schwarz und Michael Schmetz beteiligt waren.

Zur Presse­mit­teilung des BKM: „Staats­mi­nister Bernd Neumann: Rahmen­be­din­gungen für die Filmfi­nan­zierung deutlich verbessert – Produk­ti­ons­standort Deutschland weiter gestärkt!“

Zur Presse­mit­teilung der KfW-Banken­gruppe: „Verbes­serte Rahmen­be­din­gungen für die deutsche Filmfi­nan­zierung“

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